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Elfenbeinküste
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offizieller Name: République de Côte d'Ivoire (Republic of Côte d'Ivoire)
Bedeutung Name: Der Name erinnert an die ehemals große Bedeutung des überseeischen Elfenbeinhandels für diesen Teil Afrikas
Hauptstadt: Yamoussoukr
Einwohner: 16.393.221
Bevölkerungszusammensetzung: Baule, Bete, Senufo, Ashanti, Malinke, Kru
Sprachen: Französich, Dioula und weitere Sprachen
Hintergrund: 1895 bis 1958 Teil von Französich-Westafrika. Später Republik in der Französichen Gemeinschaft. Unabhängigkeit von Frankreich 1960. 1983 wird Abiddjan von Yamoussoukr als Hauptstadt abgelöst. Politische Tumulte im Dezember 1999. In der westafrikanischen Republik Côte dIvoire wurde Präsident Henri Konan Bédié (65) am 24.12.1999 von den Streitkräften gestürzt. Der Anführer des Militärputsches, der ehemalige Heereskommandeur Robert Guei (58), ernannte eine zehnköpfige Junta mit sich als Präsidenten, versprach aber die Wiederherstellung der Demokratie. Präsident Bédié suchte zunächst Zuflucht auf dem französischen Militärstützpunkt der Hauptstadt Abidjan und reiste später nach Togo aus. Die französische Regierung kündigte an, ihre Militärpräsenz in der ehemaligen Kolonie zu verstärken, um die Sicherheit der 20 000 Franzosen in der Elfenbeinküste zu gewährleisten. Hintergrund des Staatsstreichs sind u.a. ausstehende Soldzahlungen und sich verschlechternde Lebensbedingungen der Militärs. Putschistenführer Guei hatte seit Jahren die Amtsführung von Präsident Bédié kritisiert und war deshalb 1995 als Armeechef entlassen worden. Zuvor hatte er sich öffentlich gegen den von Bédié angeregten Einsatz der Streitkräfte gegen demonstrierende Studenten ausgesprochen. 1990 hingegen war er selbst in die Kritik geraten. Es war der erste Militärputsch in der Geschichte des seit 1960 unabhängigen Staates. Von 1960 bis zu seinem Tod 1993 wurde das Land von Felix Houphouët-Boigny autoritär regiert.
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