Guinea-Bissau

offizieller Name: Républica da Guiné-Bissau (Republic of Guinea-Bissau)
Bedeutung Name: Der erste Teil des Landesnamens leitet sich vermutlich von dem Berberwort aguinaoui ("schwarz") ab, der zweite Teil, der Name der Hauptstadt, wurde zur Unterscheidung vom größeren Nachbarland Guinea gewählt
Hauptstadt: Bissau
Einwohner: 1.315.822
Bevölkerungszusammensetzung: Balanta, Fulbe, Mandingo, Manyako, Paeyis
Sprachen: Portugisisch, Kreolisch, Dialekte
Hintergrund: 1879 bis 1951 protugiesische Kolonie. Bis 1974 Überseeprovinz. 20 Jahre nach der Unabhängikeit von Portugal wurde 1994 die ersten Vielparteien-Wahlen des Landes abgehalten. Bürgerkrieg 1998. Aus dem Umsturzversuch wurde sehr schnell ein neuer bürgerkriegsähnlicher Kampf, in dem die Nachbarstaaten - zunächst vergebens - zu vermitteln suchten. Im November 2000 erklärte sich Ansumane Mane, Nationalheld im Befreiungskampf gegen Portugal, zum Armeechef. Nach Schießereien in Bissau wurde Mane ermordet. Die Lage bleibt instabil: mit mehreren Kabinettsbildungen, einem neuen Premierminister nach nur einem Jahr und Korruptionsvorwürfen verliert Yala an Glaubwürdigkeit.

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