Mosambik

offizieller Name: República de Moçambique (Republic of Mozambique)
Hauptstadt: Maputo
Einwohner: 19.371.057
Bevölkerungszusammensetzung: Makua, Tsonga, Malawi, Schona, Yao, Chinesen
Sprachen: Portugiesisch, Bantu-Sprachen
Hintergrund: Ab dem 16. Jahrhundert von Portugal besetzt. Ab 1951 Überseeprovinz Portugisisch-Ostafrika. Ab 1964 Befreiungskämpfe. 1973 innere Autonomie. Nach fast fünf Jahrhunderten als portugiesische Kolonie gewann Mozambique die Unabhängigkeit 1975. Ökonomische Abhängigkeit von Südafrika, eine strenge Dürre und eine verlängerter Bürgerkrieg hindern die Entwicklung des Landes. Seit den 80er Jahren Bürgerkrieg zwischen Armee und den von Südafrika unterstützten Rebellenorganisationen. In den 80er Jahren aber fand auch eine wirtschaftliche Liberalisierung statt, 1990 wurde eine neue liberale Verfassung beschlossen, 1994 gab es erstmals freie Wahlen, zu denen auch andere Parteien zugelassen wurden. Die Wirtschaft wurde verstaatlicht, die Landwirtschaft kollektiviert. Die kleinbäuerliche Bevölkerung wurde zwangsweise in sogenannte Gemeinschaftsdörfer umgesiedelt; hinzu kamen große Kollektivfarmen. Die Folge: es wurde gerade noch genug für den Eigenbedarf produziert.

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