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offizieller Name: République Democratique du Congo; Democratic Republic of the Congo
Hauptstadt: Kinshasa
Einwohner: 53.624.718
Bevölkerungszusammensetzung: Bantu, Sudan-gruppen, Niloten
Sprachen: Französisch
Hintergrund: Mitten in Afrika, wo sich einst die mächtigen Königreiche der Kongo, Luba und Lunda ausdehnten, schufen die Belgier 1885 den "Unabhängigen Kongostaat" - zunächst nicht als Kolonie, sondern als Privatbesitz der Krone. Im Zuge der Kolonialisierung Zentralafrikas entstandt 1885 der unabhängige Kongostaat unter der Souveränität von König Leopold II. von Belgien. Ab 1908 beglische Kolonie (Beglisch-Kongo). Seit der Unabhängigkeit 1960 blutige innere Unruhen. Abspaltung der Provinz Katanga unter Tschombe. 1963 durch den Einsatz von UNO-Truppen wieder eingegliedert. 1965 Machtübernahme durch General Mobuto Sese-Seko (Josef Desire Mobutu), der in der Folgezeit ein autoriätes Regime errichtete. Seinem Land, der Hauptsatdt und allen Landsleuten verordnete er afrikanische Namen, ausländische Unternehmen ließ er enteignen. 1971 Umbennung von Kongo(-Kinshasa) in Zaire. Seit 1994 demokratische Republik des Kongos (DROC), aber die Demokratie findet sich nur im Namen wieder (der neue Regierungschef Kabila verbot alle politischen Parteien und erinnert in seinem Machtgehabe verblüffend an Mobutu). Mitte Januar 2001 wurde der bisherige Machthaber Kabila von dem Chef seiner Leibgarde getötet. Die Macht übernahm Kabilas Sohn. Massiver Zustrom von Flüchtlingen aus Ruanda und Burundi. Vier Tage nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo bei Goma im Ostkongo am 18.01.2002 herrscht in der Region noch immer das Chaos durch den Ausbruch.
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