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offizieller Name: Repubulika y'u Rwanda (Rwanda); République Rwandaise (Französisch); Republic of Rwanda
Hauptstadt: Kigali
Einwohner: 7.312.756
Bevölkerungszusammensetzung: Hutu/Bahutu und verwandte Stämme, Tutsi, Pygmäen
Sprachen: Kinyarwanda, Französisch, Kisuahele, Englisch
Hintergrund: Ab 1890 Teil von Deutsch-Afrika. Ab 1923 als Nordteil Ruanda-Urundis Völkerbundmandat. Seit 1946 unter belgischer Treuhandverwaltung. Seit 1962 unabhängig. In den 60er Jahren blutige Auseinandersetzungen zwischenn den Bahutu / Hutus (Bauern) und der Watussi / Tutsis-Oberschicht (Viehzüchter). 1990 Bürgerkrieg zwischen der Majoritätsgruppe der Hutus und den Tutsis. Bei dem Völkermord im Jahre 1994 spricht man von ungefähr 800.000 Toten. Erste lokale Wahlen in Ruanda im März 1999. Ruanda droht eine poltische Krise, nachdem Staatspräsident Pasteur Bizimungu am 28. März 2000 seinen Rücktritt bekannt gegeben hat. Bizumungu ist ein Hutu, sein Widersacher galt schon lange als der starke Mann Ruandas: Vizepräsident Paul Kagame, ein Tutsi. Der Tutsi Kagami und der Hutu Bizimungu an der Staatsspitze galten als Symbol der nationalen Einheit, die in Ruanda seit dem Genozid beschworen wird. Nun ist das Symbol zerbrochen. Der neue Präsident Ruandas, Paul Kagame, hat alle im Exil lebenden Ruander zur Rückkehr aufgefordert, um beim Wiederaufbau des Landes zu helfen. In den Gefängnissen warten mehr als 115.000 Menschen, der Beteiligung am Tutsi-Völkermord von 1994 verdächtigt, auf ihre Prozesse. Im März 2001 ließ die Regierung erstmals Kommunalwahlen zu.
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