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Südafrika
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offizieller Name: Republic of South Africa
Hauptstadt: Pretoria
Einwohner: 43.586.097
Bevölkerungszusammensetzung: Schwarzafrikaner (Zulu/Bantu), Europäischstämmige, Mischlinge, Asiaten
Sprachen: Englisch, Afrikaans, Zulu, Bantusprachen
Hintergrund: Gründung von Kapstadt 1652 durch J. van Riebeck. Nachdem die Briten 1806 das Kap der guten Hoffnung eroberten, zogen viele der holländischen Siedler (die Buren) nach Norden um ihre eigene Republik zu gründen. Natal wurde 1840 Englisch. Die großen Diamanten- und Goldenteckungen verstärken die Immigration der Buren. Den Burenkrieg zwischen 1899 und 1902 gewannen die Briten und führten zu einem Anschluss an Südafrika. Eingleiderung von Transvaal und Oranje-Freistaat als Kolonien ins britische Reich. 1910 Vereinigung der vier Kolonien zur Südafrikanischen Union. Der Burenführer Botha wurde ersten Ministerpräsident. Die 1949 gesetzlich eingeführte Politik der strengen Rassentrennung zwischen Weißen und Nicht-Weißen führte 1961 zum Austritt aus dem Commonwealth, gleichzeitig Ausrufung der Republik. 1966 Entzug der noch auf den Völkerbund zurückgehenden Treuhandschaft über die ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika durch die UNO (Namibia). 1975/76 militärische Auseinandersetzungen in Namibia und Angola. 1976 schwere Rassenunruhen (Soweto). 1984 Einführung eines Dreikammerparlaments, das aber weiterhin die schwarze Mehrheit von der politischen Entscheidung ausschließt. 1986 Aufhebung der Passgesetze. Anhaltende Unruhen und Streiks unter den Schwarzen führten zur Erklärung des Ausnahmezustandes. 1987 weiße Parlamentswahlen, 1989 Staatsoberhaupt und Regierungschef F.W. de Klerk, der nach dem Rücktritt von Staatspräsident Botha ab 1989 das Ende der Apartheid einleitete. 1990 wurde Mandela freigelassen, die Parteien wurden wieder zugelassen und 1991 die letzten Rassentrennungsgesetze - und damit die internationalen Wirtschaftssanktionen - aufgehoben. Nach den ersten freien Wahlen 1994 wurde Mandela neuer Staatspräsident. Allerdings schwelen vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal nach wie vor die Feindschaften zwischen den lokalen Gruppen des ANC und der "Inkartha Freedom Party", die seit 1987 Tausende von Toten forderten und vor allem vor den Wahlen 1994 zu blutigen Auseinandersetzungen eskalierten.
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